40 Hektar Hollywood in Bottrop
1993: "Euro Disney", der große Vergnügungspark bei Paris, hat zum 30. Juni mit "Movie World" mitten im Ruhrgebiet Konkurrenz bekommen.
Keine Hintergrundberichte mehr im Fernsehen der 90-er Jahre
1989: Wolfgang Clement stieß in Stenden mit seiner These auf Kritik
Karriere, die ein Abstieg ist
1989: Auch im Kreis Gütersloh ist die Zahl der Drogenabhängigen in den vergangenen Jahren beständig gestiegen. Zwölfjährige, die Alkohol oder Haschisch regelmäßig und in Mengen konsumieren, sind keine Seltenheit mehr. Und das durchschnittliche "Einstiegsalter" für harte Drogen wie Heroin liegt bei 16 Jahren. (Zwölfteilige Serie zum Drogenproblemen).
Donner der Motoren über Berlin riss 322 Tage nicht ab
1988: "Ihr Völker der Welt! Ihr Völker in Amerika, in England, Frankreich und Italien. Schaut auf diese Stadt! Und erkennt, dass Ihr diese Stadt und dieses Volk nicht preisgeben dürft!« Das sagte in einer Rede vor dem Reichstagsgebäude der Berliner Oberbürgermeister Ernst Reuter 78 Tage, nachdem russische Soldaten alle Straßen, Kanäle und Flüsse abgeriegelt hatten, um Berlin auszuhungern.
Fehlstart auf den Radio-Highway
1996: Was in den achtziger Jahren das Kabelpilotprojekt in Dortmund für den Privatfunk in Deutschland war, das soll demnächst ein Feldversuch in Nordrhein-Westfalen für das neue digitale Rundfunksystem "DAB" (Digital Audio Broadcasting) werden.
"Wider den Tendenz-Journalismus" (??)
1986: Verein "Bürger fragen Journalisten" macht von sich reden
Das Ruhrgebiet, ein starkes Stück Deutschland
1985: Wer sich das Ruhrgebiet im Dezember 1985 wie vor zwanzig Jahren zuvor als eine einzige große Kohlenhalde vorstellt, der bekam es mit den berufsmäßigen Image-Pflegern des "KVR" zu tun - bei einer großen Werbekampagne.
Politik für Unternehmer wie in der Weimarer Republik
1983: Ein Vergleich der Politik Helmut Kohls mit einer Denkschrift des Reichsverbandes der Deutschen Industrie aus dem Jahre 1929
Mit harten Bandagen: Der Kampf auf dem Markt derAnzeigenblätter
1982: Anzeigenblätter sind ein großes Geschäft - in den vergangenen zehn Jahren (seit 1972) hat sich eine titelreiche und auflagenstarke Gratispresse entwickelt. Die "Neuverleger" organisierten sich im Verlegerverband Deutscher Anzeigenblätter (VVDA) - der BDZV reagierte mit "Abwehrblättern". Wenig zimperlich sind die Methoden, mit denen die Konkurrenten dabei miteinander umgehen. In ersten Grundsatzurteilen wurden inzwischen die rüden Wettkampfmethoden gerügt - es ging um Millionenbeträge. (Eine Situationsbeschreibung aus dem gleichnamigen Jahr)
Stipendium als letzte Hoffnung
Dezember 1982: Zur Umstellung des Studenten/Studentinnen-Bafög auf Darlehen im Dezember 1982
Die PR-Flut steigt
1981: In den Redaktionen nimmt die Flut von PR-Informationen von Firmen, Verbänden und Institutionen kein Ende; sie steigt eher noch weiter an.
Gewerkschaftliches Bewusstsein
1981: Über Jahrzehnte hinweg verhinderten Standesbewusstsein und "schriftstellerisches Ethos" der Journalisten die Feststellung des Interessengegensatzes von Verlegern und Journalisten - von Arbeitgebern und Arbeitnehmern - durch einen Journalistenverband.
Das Feigenblatt der Justiz
1981: Der Beirat in Strafvollzugsanstalten - eine Art Feigenblatt? So krass hatte es die Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege des Landes Nordrhein-Westfalen nicht formulieren wollen, als sie Anstaltsbeiräte zu einem Treffen einlud.
Ist das Großkrankenhaus am Ende?
1980: Genau zehn Jahre ist es her (geschrieben 1980), dass gegen Ende einer »Gütersloher Fortbildungswoche« im Westfälischen Landeskrankenhaus eine Resolution verabschiedet wurde, die menschenunwürdige Zustände in der Psychiatrie anprangerte und dadurch bundesweit eine Diskussion auslöste, die fünf Jahre später zur sogenannten Psychiatrie-Enquete und zur Forderung einer »gemeindenahen Psychiatrie« führte. Aber bis heute sind »ausgesprochene Missstände und menschenunwürdige Unterbringungs- und Behandlungsmethoden noch keineswegs überall beseitigt.«
"Hotel" mit Atombunker ist fast ständig ausgebucht
1977: In sein "Gästebuch" tragen sich pro Woche bis zu 700 Besuchern ein, und kaum ein Bett des dreistöckigen Gebäudes bleibt nachts unbenutzt. Und dies, obwohl die Speisekarte nur ein Tagesgericht kennt, der "Portier" auch auf hartnäckiges Bitten hin den Schlüssel für einen nächtlichen Spaziergang nicht herausrückt, keine Zeitungen ausliegen und der einzige Fernseher des Hauses nur von "Stammkunden" benutzt werden darf.
Moderne Wegelagerer an der Grenze
Oktober 1977: Gütersloher Polizeibeamte brachten in ihren Urlaub Luxus-Wohnmobile nach Saudi-Arabien - ein abeuteuerlicher Nebenjob.
Modellfall: Bau eines Kindergartens
1973: Eine kleine Stadt im Bergischen Land, Nachbar der Werkzeugstadt Remscheid. Besondere Kennzeichen: Naherholungsgebiet mit großer Talsperre, Grafenschloss, alte Fachwerkhäuser, Dornröschenschlaf. Und bei näherem Hinsehen kommt noch etwas hinzu: zahlreiche kinderreiche Familien, fünf, sechs, sieben Kinder, wie die Orgelpfeifen. Von allen Projekten, die in der Stadt in den 70er Jahren ihren Anfang nahmen, "waren die beiden neuen Kindergärten das Wichtigste!", verraten die Eltern von vier und fünf Jahre alten Jungen und Mädchen, deren "Schlüsselkinder"-Dasein die Katholische Pfarrgemeinde im August vorigen Jahres (1972) ein Ende machte.
Ärzte beklagen klagen sich über "ungerechtfertigten Kritik"
Dezember 1967: Der Verband der leitenden Krankenärzte Deutschlands beklagt auf einer Versammlung in Düsseldorf "verfälschte und teilweise unrichtige Veröffentlichungen" .